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Die Algarve
Die Algarve ist die südlichste Provinz von Portugal. Eigentlich heißt "die Algarve" richtig "der Algarve", das sie im Portugiesischen männlich ist.
Die Algarve hat eine Fläche von 4.960 km² und rund 400.000 Einwohner. Die Algarve erstreckt sich auf 155 Kilometer entlang der Atlantikküste. Bei Faro teilt sie sich nach Osten in die flache Sandalgarve und nach Westen in die Felsenalgarve.
 
Berühmt ist die Algarve für ihre zahlreichen feinsandigen Strände und die teils bizarren und monumentalen Felsformationen im westlichen Teil der Küste.
Kalk- und Sandsteinsäulen erheben sich aus dem blauen, glasklaren Wasser. Starke Winde und Unterspülungen haben über Jahrtausende instabile Material entfernt und skurrile Gebilde zurückgelassen: Höhlen, Steinbrücken, Felsentiere.
Weltbekannt ist der Küstenstreifen zwischen Faro an der spanischen Grenze und Cabo de Sao Vincente im Weswten. Entlang der 20-50 m hohen Steilküste sind kleine Buchten mit feinsandigen Stränden.

Die höchste Erhebung der Algarve ist die Sierra de Monchique, mit 900 m. Aus dem Gebirge quillt 32 Grad warmes Schwefelwasser.
Wegen der vielen Golfplätze, von denen manche bis direkt an die Steilküste hin angelegt sind, ist die Region auch bei Golfern beliebt.
Die Azoren
1.500 Kilometer Atlantik trennen die Inselgruppe Azoren vom portugiesischen Festland. Es gibt dort 9 Vulkaninseln.

Die Azorianer leben von ihren alten Bräuchen, Feiern und ihrer vulkanisch aktiven Natur.
Im Tal von Furnas auf Sao Miguel, einem grünen Garten im Kessel eines Vulkankraters, durch den heiße Bäche fließenAuf den Azoren existieren 56 Pflanzenarten, die nirgendwo sonst anzutreffen sind. Hier liegt auch der romantische Botanische Garten Terra Nostra, in dem exotischen Spezies aus den Tropen neben Pflanzen aus kühleren Regionen wachsen.
Urlauber können sich in dem größten Thermalbecken der Welt (38 Grand warm) entspannen. Das aufgrund des Eisengehalts braun-gelb gefärbte, vulkanische Wasser in dem Teich soll Falten glätten. Schwefelige Dunstschwaden ziehen in der Nähe des Parks durch die Luft. Die kochend heißen Quelltöpfe der Caldeiras brodeln. 28 verschieden mineralhaltige Heilwasser sprudeln in den Brunnen.

An den Ufern des Kratersees Lagoa das Furnas kochen die Azorianer in heißen Erdlöschdern ihren belibten Cozido - ein Eintopf aus Blutwurst, Rind, Schwein, Huhn, Kohl und Kartoffeln. Der Eintopf gart sieben Stunden in der Vulkanquelle.
 
Jeden Frühling und Sommer ankern in dem weltberühmten Yachthafen auf der grünen Azoreninsel Failal tausende segelnder Atlantiküberquerer, auf dem Weg in die Karibik oder zurück nach Europa.
In der Hochsaison von April bis September können bis zu 24 verschiedene Wal- und Delfinarten gezählt werden, nach denen vor einer Whale-Watching-Tour aus den alten Beobachtungstürmen der früheren Walfänger Ausschau gehalten wird. Die großen Wale machen im Sommer kurze Rast auf den Azoren. Von Ponta Delgada aus, der Hauptstadt der Azoren, kann man aufs offene Meer fahren.
 
Madeira
Madeira (vom portugiesischen Wort madeira = Holz), die Wanderinsel im Atlantik, ist noch im November mit einem milden Klima und Temperaturen von rund 20 Grad für den "Sommerurlaub" geeignet. Dort gibt es das ganze Jahr hindurch frühlingshafte bis sommerliche Temperaturen. Die Insel ist etwa 1.000 km südwestlich von Lissabon und 700 km westlich der marikkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Madeira hat ca. 265.000 Einwohner auf einer Fläche von 794 qkm. Davon entfallen 741 qkm auf die Hauptinsel Madeira und 45 qkm auf die kleinere Insel Porto Santo.
Besonders sehenswert auf Madeira ist die landschaftliche Vielfalt. Die ganze Insel hat Mittel- bis Hochgebirgscharakter. Tiefgrüne Täler wechseln sich mit dichten Wäldern, Terrassenfeldern, wilder Felsenküste und spektakulären Berglandschaften ab. Der höchste Berg ist der Pico Ruivo mit 1.862 m. Entlang der schmalen Wasserläufe von Madeira (Levadas) findet man die schönsten Wanderwege. Auf diesen einfachen Wanderwegen durchläuft man verschiedene Vegetationszonen und lernt die sogenannte Blumeninsel im Atlantik besser kennen. Weitere Namen für Madeira sind: Schwimmender Garten, tropisches Paradies, Insel des ewigen Frühlings. Umgeben vom blaugrün schimmernden Atlantik ist die Insel mit ihrer herrrlichen Bergwelt und der üppigen Vegetation ein paradies für Naturfreunde und Wanderer.
Madeira ist, wie auch ihre Nachbarn die Azoren und die Kanarischen Inseln, vulkanischen Ursprungs und zählt  mit den Kanaren, den Kapverden und den Azoren zur Gruppe der makaronesischen (glückseligen) Inseln.
Auf Madeira gibt es meist Badebuchten. Diese sind entweder befestigte natürliche Felsbadebuchten, natürliche Felsbadebecken oder kleine Sandstrände.
 
 
 
Golfen in Portugal
Portugal gilt schon lange als Topziel für Golfer. Zu den schönsten Anlagen in Europa zählt der Par-72-Platz "San Lorenzo", aussichtsreich an einem Nationalpark gelegen.

Grandiose Ausblicke beim Abschlag bietet der "Praia del Rey"-Golfkurz, hier spielt man auf 4 Bahnen direkt oberhalb des Atlantiks.

An der westlichen Algarve findet sich der 5.661 m lange Golfcourse "Parque da Floresta". Knifflig: Das Loch 5, das direkt angespielt werden muss.